Logo Stiftung Archäologie im rheinischen Braunkohlenrevier
Foto zeigt mehrere Gebäude einer eisenzeitlichen Hofanlage.

Tagebau Inden - Wiege der Braunkohlenarchäologie

Dr. Rudolph Kuper, 1993 erster Träger des Archäologiepreises, erkannte in den 60er Jahren die Chance, die das damals „größte Loch der Welt", der Tagebau Inden, der heimischen Archäologie bot. Nur dort waren im Vorfeld der Braunkohlengewinnung große Flächengrabungen möglich. Damit konnten jungsteinzeitliche Siedlungen der rheinischen Lössflächen praktisch vollständig ergraben werden. Vor allem Fundplätze der Bandkeramischen und der Rössener Kultur boten sich so zur Erforschung an. Das von Kuper ins Leben gerufene, 1965 begonnene Sonderforschungsprojekt "Siedlungsarchäologie der Aldenhovener Platte" mit der Untersuchung ganzer Kleinlandschaften wurde das Pilotprojekt der Braunkohlenarchäologie.

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Europa in Bewegung

Lebenswelten im frühen Mittelalter

bis 25. August 2019

LVR-LandesMuseum Bonn

Die Ausstellung präsentiert ein überraschend vielschichtiges und facettenreiches Bild der spätantiken und frühmittelalterlichen Regionen zwischen Irland und Spanien im Westen und Ägypten und Ungarn im Osten. Trotz aller Unterschiede im Umgang mit dem Erbe der Antike ist diese Epoche von faszinierenden Verbindungen zwischen den unterschiedlichen Lebenswelten mit ihrer geradezu überbordenden kulturellen Vielfalt geprägt.

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