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Foto zeigt mehrere Gebäude einer eisenzeitlichen Hofanlage.

NEUE FORSCHUNGSERGEBNISSE

Das linearbandkeramische Gräberfeld von Jüchen-Holz, Kr. Neuss

Frank Hartel

Das Gräberfeld von Jüchen-Holz, das der frühneolithischen Bevölkerungsgruppe der Linearbandkeramik zuzuordnen ist, wurde im Jahr 2010 östlich der Ortschaft Holz im Randbereich des Tagebaus Garzweiler entdeckt. Die Auswertung der Ausgrabungen ergab, dass der Bestattungsplatz mindestens 59 Körpergräber und ein Brandgrab umfasste. 36 der 60 Bestattungen enthielten zum Teil eine größere Anzahl von Scherben und Gefäßen aus Keramik, sowie Artefakte aus Feuerstein und anderen Steinmaterialien. Eine Datierung der Keramikverzierungen ergab, dass die Gräber zwischen 5100 – 5000 vor Christus angelegt wurden. Als ungewöhnlich fiel auf, dass einige Keramikgefäße aus den Gräbern Merkmale aufweisen, die für die Linearbandkeramik nicht charakteristisch sind.

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Fotomontage: links: Vorderseite eines restaurierten Knochenkamms mit Linien- und Kreisaugenverzierung. Rechts: der noch unbearbeitete Kamm im Erdblock von der Bergung. Es ist die Rückseite des Kamms zu sehen die bei der Entdeckung stark beschädigt wurde.

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Europa in Bewegung

Lebenswelten im frühen Mittelalter

bis 25. August 2019

LVR-LandesMuseum Bonn

Die Ausstellung präsentiert ein überraschend vielschichtiges und facettenreiches Bild der spätantiken und frühmittelalterlichen Regionen zwischen Irland und Spanien im Westen und Ägypten und Ungarn im Osten. Trotz aller Unterschiede im Umgang mit dem Erbe der Antike ist diese Epoche von faszinierenden Verbindungen zwischen den unterschiedlichen Lebenswelten mit ihrer geradezu überbordenden kulturellen Vielfalt geprägt.

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