Logo Stiftung Archäologie im rheinischen Braunkohlenrevier
Foto zeigt mehrere Gebäude einer eisenzeitlichen Hofanlage.

Neue Forschungsergebnisse

Graböffnungen und separierte Bestattungen – Eine Untersuchung in Inden-Pier

Laura Winck

2018 wurde für das Gebiet Inden-Pier eine Kleinraumstudie zu den Phänomenen der „Öffnung“ und „Separierung“ von merowingerzeitlichen Bestattungsplätzen durchgeführt. Anlass dazu boten zwei Grabgruppen, die von umliegenden Gräberfeldern räumlich abgeschieden lagen. Im Süden entdeckte man zwei weitere Bestattungen die durch ihre Ausstattung und einer ebenfalls isolierten Lage auffielen. Zudem wurden an mehreren frühmittelalterlichen Bestattungen manipulative Eingriffe festgestellt: Gebeine und Beigaben waren verlagert oder ganz bis teilweise entnommen. Manchmal waren noch Öffnungsschächte im Grabbereich nachweisbar.

mehr Informationen

Die Karte zeigt einen Ausschnitt der Ortschaft Pier mit einem Maßstab und einer Legende. Auf der Karte sind die angelegten Ausgrabungsschnitte sowie die darin dokumentierten Bestattungen gekennzeichnet.

Helfen auch Sie mit, um im Wettlauf mit der Zeit die Bodendenkmäler im Braunkohlenrevier vor ihrer Zerstörung zu bewahren.

Jede Spende zählt, ganz gleich in welcher Höhe!

Spenden Sie!

Pest!

Die Geschichte der Pest und ihre globalen Auswirkungen

20.09.2019 bis 15.11.2020

LWL-Museum für Archäologie, Herne

Von der Steinzeit über die Spätantike, vom ‚Schwarzen Tod‘ des Mittelalters bis zum jüngsten Ausbruch auf Madagaskar: Die Pest ist eine Seuche, die die Menschheit durch alle Epochen ihrer Geschichte begleitete und zu tiefgreifenden Veränderungen in der Gesellschaft führte. Rund um den Globus forderte sie Millionen Opfer, doch ist sie kein Schrecken der Vergangenheit – sie existiert noch heute. Die Sonderausstellung „Pest!“ präsentiert anhand von ca. 300 archäologischen und kulturgeschichtlichen Exponaten etwa aus London, Hongkong, und Marseille, aber auch aus Köln, Münster und Herne die faszinierende Geschichte der Pest und ihre Folgen.

mehr