Logo Stiftung Archäologie im rheinischen Braunkohlenrevier
Foto zeigt mehrere Gebäude einer eisenzeitlichen Hofanlage.

Neue Forschungsergebnisse

Restaurierung frühmittelalterlicher Grabfunde aus Inden-Pier

Universität Bonn in Kooperation mit dem LVR-LandesMuseum Bonn

Nach acht Jahren konnten die Ausgrabungen in Pier und Umgebung im Bereich des Tagebaus Inden erfolgreich abgeschlossen werden. Sukzessiv wurden während dieser Zeit Informationen zur spätantiken und merowingerzeitlichen Besiedlung gesichert. Innerhalb des Restaurierungsprojektes konnte schließlich eine Vielzahl der geborgenen archäologischen Grabfunde bearbeitet werden. In teilweise noch feuchtem Zustand erfolgte die Restaurierung von rund 530 Objekten aus Metall, Glas und Keramik sowie organischen Materialien wie Bein oder Bernstein. Dabei bargen selbst unscheinbare Kleinstfragmente wie Schmuckdrähte oder Kammüberreste stets spannende Informationen und ermöglichten einen erweiterten Einblick in das alltägliche Leben in der Merowingerzeit.

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Das Foto zeigt eine Bildmontage einer Eisenschnalle mit drei Messingnieten. Das Bild ist in der Horizontalen geteilt. Die obere Hälfte verweist auf die Röntgenaufnahme der Schnalle, die untere Hälfte den Zustand der Schnalle nach der Restaurierung.

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Pest!

Die Geschichte der Pest und ihre globalen Auswirkungen

20.09.2019 bis 10.05.2020

LWL-Museum für Archäologie, Herne

Von der Steinzeit über die Spätantike, vom ‚Schwarzen Tod‘ des Mittelalters bis zum jüngsten Ausbruch auf Madagaskar: Die Pest ist eine Seuche, die die Menschheit durch alle Epochen ihrer Geschichte begleitete und zu tiefgreifenden Veränderungen in der Gesellschaft führte. Rund um den Globus forderte sie Millionen Opfer, doch ist sie kein Schrecken der Vergangenheit – sie existiert noch heute. Die Sonderausstellung „Pest!“ präsentiert anhand von ca. 300 archäologischen und kulturgeschichtlichen Exponaten etwa aus London, Hongkong, und Marseille, aber auch aus Köln, Münster und Herne die faszinierende Geschichte der Pest und ihre Folgen.

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