Logo Stiftung Archäologie im rheinischen Braunkohlenrevier
Foto zeigt mehrere Gebäude einer eisenzeitlichen Hofanlage.

Neue Forschungsergebnisse

Beiträge zur urgeschichtlichen Landschaftsnutzung im rheinischen Braunkohlerevier

Institut für Ur- und Frühgeschichte, Universität zu Köln

Die Prospektion der Abbaukanten im westlichen Tagebau Garzweiler erbrachte neue Erkenntnisse über den Aufbau der Lössdecke, die Verbreitung fossiler Böden und die Erhaltung der Paläooberflächen. Wichtig waren außerdem Auswertung und Verdichtung der Daten zu möglichen paläolithischen Freilandfundstellen.
Außerdem wurden großflächig geomagnetische Prospektionen in siedlungsperipheren Bereichen durchgeführt mit dem Ziel einer systematischen Erfassung von „Offsite“-Befunden. So konnte ein Kreisgraben erfasst und anschließend in einer Sondage ergraben werden.

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Das Foto zeigt einen Kreisgraben als Verfärbung im Boden mit drei Archäologen und den Schaufelradbagger im Hintergrund.

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FISCH LAND FLUSS

Eine Zeitreise durch die Fischereigeschichte

27.9.2020 bis 31.1.2021

Clemens Sels Museum, Neuss

Spannende Exponate und viele originalgetreue Nachbildungen entführen den Besucher in wunderbare Wasserwelten und zehntausend Jahre Fischereigeschichte. Fisch gehört zu den ältesten Nahrungsmitteln des Menschen. Ob Lachs, Hecht, Karpfen, Brassen oder Muscheln – in Flüssen und Seen fand der Mensch in früheren Jahrhunderten reichlich Nahrung. Die Grundformen der meisten Fischereigeräte, die noch heute in der Berufsfischerei gebräuchlich sind, entstanden schon in der Jungsteinzeit: Die Sesshaftigkeit ermöglichte nämlich den jungsteinzeitlichen Ackerbauern und Viehzüchter den Bau auch großer oder ortsfester Fanggeräte wie Großreusen und Fischzäune.

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