Logo Stiftung Archäologie im rheinischen Braunkohlenrevier
Foto zeigt mehrere Gebäude einer eisenzeitlichen Hofanlage.

Programm

Der Tag der Archäologie findet traditionell an zwei Lokalitäten statt. Bisher wurde neben dem Areal der Außenstelle in der Regel eine der aktuellen Ausgrabungen meist in unmittelbarer Nähe der Abbaukante des Braunkohlentagebaus präsentiert. Die gewaltigen Dimensionen dieses Gebietes können so eindrucksvoll verdeutlicht werden. Die durchgeführten Rettungsgrabungen decken das gesamte zeitliche Spektrum von paläolithischen Werkplätzen des Neandertalers über steinzeitliche Siedlungen mit Langhäusern, römische Villen, frühmittelalterliche Reihengräber und neuzeitliche Dorfuntersuchungen ab. Dabei kann den Archäologen über die Schulter geschaut und ihre Arbeitstechniken können studiert werden. Da die Anfahrt individuell nicht möglich ist, werden kostenlose Pendelbusse zwischen der Außenstelle und der jeweiligen Besichtigungsstätte eingesetzt, für die keine Reservierung erforderlich ist. Die Kleidung der Besucherinnen und Besucher sollte natürlich der Witterung und dem Gelände entsprechend angepasst sein. In unregelmässigen Abständen besteht anstelle einer Grabungsbesichtigung, die Möglichkeit einen Tagebau im rheinischen Braunkohlenrevier zu besichtigen.

Bildergalerie (zum Vergrößern Bild anklicken)

  • Foto: Grabungssituation, im Vordergrund hocken Grabungsmitarbeiter und legen mit Kellen Befunde im Erdreich frei. Im Hintergrund, auf einem Hügel stehen zahlreiche Besucher.
  • Foto: Auf dem Bild zeigt eine Restauratorin neueste Funde die auf einem Tisch liegen, darum stehen Besucher.
  • Foto: Das Bild zeigt ein Kind das einen Blick durchs Mikroskop auf antike Pflanzenreste wirft. Um den Tisch stehen Besucher und eine Mitarbeiterin des Labors für Archäobotanik.
  • Foto: Eine Person arbeitet stehend am Gewichtswebstuhl
  • Foto: Ein mittelalterlich gewandeter Kollege steht vor einem Tisch mit Brot. Er gehört zur Mittelalterküche. Seitlich sieht man eine hölzerne Verkaufstafel

In der Außenstelle selbst werden die neusten Funde und Forschungsergebnisse des abgelaufenen Jahres erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Dabei entwickeln sich oft angeregte Gespräche zwischen den Besuchern und den Wissenschaftlern sowie den Studenten, die durch Stipendien der Archäologiestiftung gefördert werden.

Eine Hauptattraktion ist sicherlich die Rekonstruktion einer laufend erweiterten
Hofanlage aus der Eisenzeit im Freigelände der Außenstelle. Als Vorbild und gewissermaßen „Bauplan" diente eine Siedlung im Tagebau Garzweiler, die vor einigen Jahren ausgegraben wurde. Ergänzend finden im Freigelände durch verschiedene Gruppen diverse Aktionen statt. Besonders beliebt sind Vorführungen antiker Techniken wie beispielsweise die Herstellung von steinzeitlichen Geräten, antike Modenschauen oder die Demonstration von Bronzeguss.

Großen Zuspruch findet auch das Angebot römischer bzw. mittelalterlicher Speisen und Getränke nach überlieferten Originalrezepten. Bücherstände mit archäologischer Fachliteratur und der Verkauf von Repliken runden das Bild ab.

Helfen auch Sie mit, um im Wettlauf mit der Zeit die Bodendenkmäler im Braunkohlenrevier vor ihrer Zerstörung zu bewahren.

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