Logo Stiftung Archäologie im rheinischen Braunkohlenrevier
Foto zeigt mehrere Gebäude einer eisenzeitlichen Hofanlage.

Tag der Archäologie 2018

Am 2. Juni 2018 fand wieder ein "Tag der Archäologie" in der Außenstelle Titz-Höllen statt.

Auch dieses Jahr haben zahlreiche Besucher die Arbeit der Archäologen hautnah kennengelernt! Hier einige Eindrücke der verschiedenen Attraktionen:

Die diesjährigen Busfahrten führten zu einer durch die Stiftung finanzierten Ausgrabung im Tagebau Garzweiler. Prof. Dr. Silviane Scharl und ihr Team von der Universität Köln präsentierten Befunde der Ausgrabung einer Siedlung aus der Zeit der ersten Bauern im Rheinland (rund 7000 Jahre vor heute). Dabei wurden die freigelegten Standspuren von Holzpfosten eines jungsteinzeitlichen Hauses mit modernen Baumscheiben gekennzeichnet, damit Grundriss und Dimensionen gut erkennbar waren. Neben ersten Befunden eines weiteren Hauses wurden Gruben gezeigt, die für Zwecke der Vorratshaltung aber auch zur Lehmgewinnung und später als Abfallorte gedient haben. Für die Besucher entstand so ein erstes Bild, wie unsere Vorfahren an diesem Ort gelebt haben. Die Fachleute führten geophysikalische Prospektionsmethoden vor, mit denen – lange vor der Grabung – die Siedlung überhaupt entdeckt wurde.

Vom Grabungsgelände konnten die Besucher im sicheren Abstand zur Abbaukante einen Blick in den Tagebau werfen. An einem Info-Stand von RWE gab es Erläuterungen zum Tagebau.

Bildergalerie (zum Vergrößern Bild anklicken)

  • Eine Gruppe Besucher steht vor einer Eintiefung im Boden, ein Archäologe in Warnweste erklärt etwas.
  • Ein Archäologe in Warnweste und Helm deutet auf ein Poster , ein Besucher schaut zu.
  • Eine Mädchen schaut durch ein Messgerät.
  • Eine Gruppe Besucher steht vor einer Eintiefung in der Erde, eine Archäologin deutet mit den Händen zur Vertiefung.
  • Eine Besucherin steht vor einer Vitrine. Ein Mann deutet auf das Modell eines Torhauses.
  • Vor Lehmhäusern mit Strohdach befinden sich Besucher.
  • Ein Mann arbeitet an einem Schmiedefeuer.
  • In einem großen Raumen betrachten Besucher Tische auf denen Funde liegen und Poster an den Wänden.
  • Der Korbflechter bei der Arbeit. Er sitzt auf einem Stuhl, 
 vor ihm die selbstgefertigten Körbe.
  • Unter einem weißen Pavillion mit der Aufschrift Juniorausgrabung tummeln sich Kinder, davor stehen und sitzen Leute.
  • In einem großen Zelt sitzen Kinder an Tischen und Erwachsene stehen dabei. Im Vordergrund liegen auf einem Tisch Schieferplatten.
  • Auf einer baumbestandenen Wiese befinden sich zahlreiche Besucher. Links ein weißer Pavillion, rechts ein Verkaufsstand mit Honig.
  • Vor einem Tisch im Freigelände stehen Kinder, dahinter Mitarbeiter und erklären archäologische Funde. Auf einer Stellwand sind Scherben aufgeklebt. Davor steht ein Kinderwagen mit einem gelben Luftballon.
  • Hinter einem kleinen Lehmofen sitzt ein Mann auf einem Hocker. Erkennbar sind nur die Ledersandalen. Er hält einen Stab in die FLamme.
  • Aus einem kleinen Lehmofen schlagen Flammer. Man sieht den davor sitzenden Mann von hinten, er hält mit einer Zange einen roten Glasstab in der rechten Hand.
  • Aus einem kleinen Lehmofen schlagen Flammer. Man sieht den davor sitzenden Mann von hinten, er hält mit einer Zange einen roten Glasstab in der rechten Hand. Ein weiterer Mann hält Glasperlen in der Hand und in einer Schale. Besucher stehen im Hintergrund um den Ofen.
  • Ein kleiner rothaariger Junge sitzt an einem Tisch und knetet Ton, ein Erwachsener beugt sich über ihn.

Linkergänzungen zu verschiedenen Bildunterschriften

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