Logo Stiftung Archäologie im rheinischen Braunkohlenrevier
Foto zeigt mehrere Gebäude einer eisenzeitlichen Hofanlage.

Alte Bäume - Neue Triebe

Überprüfung der Daten zu Holzfunden aus dem Braunkohlerevier
(Universität zu Köln, Institut für Ur- und Frühgeschichte, Labor für Dendroarchäologie)

Seit 40 Jahren werden Holzfunde aus archäologischen Grabungen im Kölner Labor für Dendroarchäologie datiert. In dieser Zeit ist ein umfangreicher Datenbestand an Jahrringbreitenmessungen gewachsen, dessen Dateiformat und -struktur nicht mehr zeitgemäß sind.
Dieser Bestand wurde überarbeitet, vereinheitlicht und mit zusätzlichen Informationen erweitert. Sowohl die alten Daten als auch die der laufend eingehenden Neufunde sind in einer eigens konzipierten Datenbank zusammengeführt worden, die einem internationalen, offenen Standard entspricht. Sie ist die Basis zur Verbesserung der Jahrringkalender und für weitere Forschungen zur Dendroarchäologie des Braunkohlenreviers. [...]

vollständiger Text zum Download (PDF, 73 KB)

Kontakt:
Dr. Thomas Frank,
Barbara Diethelm M. A.,

Auf dem Foto sehen Sie die Scheibe eines Baumes, der 1800 gekeimt ist und 2011 gefällt wurde. Die konzentrischen Jahrringe sind gut erkennbar. Die Breite der Jahrringe ist als steigende oder fallende Kurve vom Zentrum des Baumes bis zur Rinde dargestellt. Die Jahre 1810, 1900 und 2011 sind auf der Kurve markiert.

Baumscheibe einer Eiche mit 209 gemessenen Jahrringen aus dem Hambacherforst gefällt im Jahr 2011. Die Breite der Jahrringe ist als steigende oder fallende Kurve vom Zentrum des Baumes bis zur Rinde dargestellt. (Graphik: B. Diethelm)

Helfen auch Sie mit, um im Wettlauf mit der Zeit die Bodendenkmäler im Braunkohlenrevier vor ihrer Zerstörung zu bewahren.

Jede Spende zählt, ganz gleich in welcher Höhe!

Spenden Sie!

Europa in Bewegung

Lebenswelten im frühen Mittelalter

bis 25. August 2019

LVR-LandesMuseum Bonn

Die Ausstellung präsentiert ein überraschend vielschichtiges und facettenreiches Bild der spätantiken und frühmittelalterlichen Regionen zwischen Irland und Spanien im Westen und Ägypten und Ungarn im Osten. Trotz aller Unterschiede im Umgang mit dem Erbe der Antike ist diese Epoche von faszinierenden Verbindungen zwischen den unterschiedlichen Lebenswelten mit ihrer geradezu überbordenden kulturellen Vielfalt geprägt.

mehr