Logo Stiftung Archäologie im rheinischen Braunkohlenrevier
Foto zeigt mehrere Gebäude einer eisenzeitlichen Hofanlage.

Neue Forschungsergebnisse

Die Werkzeuge des eiszeitlichen Menschen

Dirk Vökler und Uni Bonn

Im Rahmen der durch die Stiftung Archäologie im rheinischen Braunkohlenrevier von 2005 bis 2014 geförderten Projekte im Tagebau Inden II konnten rund vierzig neue altsteinzeitliche Fundplätze wenige Kilometer südlich von Jülich im Tal von Inde und Rur entdeckt werden. Davon sind neun ausgewählt und wissenschaftlich ausgewertet worden. Ein wesentlicher Aspekt der Auswertung bestand darin, die Versorgung der eigentlichen Wohnplätze mit Rohstoffen anhand der zahlreichen Funde aus Feuerstein sowie deren Verwendung zur Werkzeugherstellung zu untersuchen.

mehr Informationen

In der Abbildung sieht man ein circa 2 cm breites und 4 cm langes Feuersteingerät in Forder- und Rückansicht. Die Basis ist unten und das Werkzeugende entsprechend oben. Von der Basis ausgehend verjüngt sich das Artefakt ab der Mitte kontinuierlich, so dass beide seitliche Kanten oben zu einer Spitze zusammenlaufen. Diese ist verrundet, also durch Gebrauch abgenutzt. Es handelt sich hierbei um einen sog. Bohrer. Diese Werkzeuge wurden zur Bearbeitung von Fell, Holz, Tiergeweihen und sogar Gesteinen genutzt.

Helfen auch Sie mit, um im Wettlauf mit der Zeit die Bodendenkmäler im Braunkohlenrevier vor ihrer Zerstörung zu bewahren.

Jede Spende zählt, ganz gleich in welcher Höhe!

Spenden Sie!

Wasser für Roms Städte

verlängert bis 18.06.2017

LVR-RömerMuseum Xanten

Als Meisterwerke der römischen Baukunst faszinieren Aquädukte bis heute Laien wie Fachleute. Die Sonderausstellung im LVR-RömerMuseum gibt verblüffende Einblicke in die römische Technik. mehr