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Foto zeigt mehrere Gebäude einer eisenzeitlichen Hofanlage.

Neue Forschungsergebnisse

Eine bronze- und eine eisenzeitliche Siedlung bei Inden, Kreis Düren

Tanja Baumgart

Auf dem bei Inden, Kreis Düren, gelegenen Fundplatz konnten eine bronze- und eine eisenzeitliche Siedlung dokumentiert werden. Es liegen 578 metallzeitlichen Befunde vor, darunter 493 Pfostengruben von Gebäuden, 72 Gruben, die zur Vorratsspeicherung, Lehmentnahme und Abfallentsorgung gedient haben, 12 großflächige Grubenkomplexe und ein Graben. Zu den geborgenen Fundstücken zählen unter anderem zahlreiche Fragmente von Keramikgefäßen, Metallobjekte, Steinartefakte und Tierknochen. Durch die Analyse der beiden Siedlungen gewinnen wir einen Einblick in die Lebensweise der Menschen in der Bronze- und Eisenzeit. Die Funde und Befunde weisen auf eine bäuerliche Wirtschaftsweise auf Grundlage von Ackerbau und Viehzucht, aber auch auf Handwerk und Handel hin.

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Es sind zwei fast vollständig zusammengesetzte Keramikgefäße abgebildet.

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Sizilien und die Unterwasserarchäologie

12.10.2017 - 11.3.2018

LVR-LandesMuseum Bonn

Die Unterwasserfunde der gesunkenen Schiffe vor Sizilien lassen Geschichten und Geschichte von weltumspannender Bedeutung lebendig werden. Sie erzählen von einem über 3000 Jahre alten phönizischen Handelsschiff, über die punischen, römischen und ägyptischen Schiffe der Schlacht bei den Ägadischen Inseln 241 vor Christus bis hin zu einem byzantinischen Handelsschiff mit kostbarer Kirchenausstattung.

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